Floorball

11139423_962467807121013_62148195685878328_nBild vom 1. Playoff Finale um den Aufstieg gegen SC DhfK Leipzig vor gut 400 Zuschauern.

Der Ursprung von Floorball liegt in Nordamerika wo es in den 1950er Jahren als Sommervariante zum Eishockey entwickelt wurde.  Carl-Ake Ahlquist brachte den Sport 1969 nach Europa. In den Schweden, Finnland und der Schweiz wurde es zu seiner heutigen Form weiter entwickelt.
1986 wurde die International Floorball Federation (IFF) gegründet. Seitdem entwickelte sich der Sport rasant und bis heute gilt Floorball als die am schnellsten wachsende Mannschaftssportart der Welt. Derzeit gibt es weltweit über eine halbe Million lizenzierte Spieler und über drei Millionen Hobbyspieler. Vor allem in den skandinavischen Ländern ist der Sport äußerst populär, aber auch die Schweiz und Tschechien haben eine große Floorball-Gemeinde. In den meisten anderen Ländern gehört Floorball noch zu den Randsportarten, aber wie auch hier in Deutschland ist die Entwicklung in allen Bereichen spürbar.
Neben Europa ist Floorball auch in Nordamerika gut vertreten, aber auch in Asien fasst die Sportart immer mehr Fuß.
Spätestens im Jahr 2024 wird die Aufnahme in das olympische Programm erwartet.

In Deutschland wurde 1992 der nationale Verband gegründet un 1994 erfolgte die Aufnahme in die IFF. 1996 wurde in Sachsen-Anhalt der Landesverband gegründet, der bis heute der mitgliederstärkste Verband ist und die meisten Mannschaften in den Spielbetrieb entsendet.
Bereits ein Jahr zuvor, 1995, gründete sich unser Verein als Sektion des USV Halle.

Floorball an sich ist äußerst schnell, sehr dynamisch und intensiv. Erfolgreiche Spieler müssen ein hohes Maß an Fitness in Kraft und Ausdauer, aber auch Schnelligkeit und technischen Fähigkeiten im Umgang mit Schläger und Ball haben.
Dennoch bedarf es grundsätzlich keiner besonderen Voraussetzungen, um das Spiel zu erlernen und ist deswegen der perfekte Sport für Kinder, Jugendliche und alle anderen Sportinteressierten.

Alles was ein Spieler benötigt, sind Sportsachen, einen Schläger und einen Ball. Die Schläger bestehen heutzutage meist aus Carbon und wiegen nur wenige hundert Gramm. Der Ball wird aus Hartplastik gefertigt, ist rund, wiegt lediglich 23 Gramm und hat 26 Löcher. Bei einem optimalen Schuss sind Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h möglich.
Gespielt wird im Herrenbereich auf einem Feld von 40×20 Metern und das Spielfeld wird von einer 50cm hohen Bande umrandet. Wie beim Eishockey kann auch hinter dem Tor gespielt werden. Eine Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern und einem extra ausgerüsteten Torhüter, der ohne Schläger agiert.
Speziell im Jugendbereich wird auch häufig noch die Kleinfeldvariante betrieben. Vom Prinzip ändert sich hier nichts, aber es wird auf einem kleineren Feld und mit nur drei Feldspielern und einem Torhüter gespielt.Eine beliebte Freizeit- und Turnierspielform ist die Mixed-Variante. Das Feld hat die gleichen Abmessungen wie das Kleinfeld, allerdings wird hier ohne Torhüter gespielt und die Tore sind deutlich kleiner. Ein Team besteht stets aus Frauen und Männern.