Stolze Brust und strahlende Gesichter beim U15 Team

Die U15 Mannschaft der Saalebiber holt am vergangenen Wochenende in Quedlinburg 6 Punkte. Dabei gewann man mit sieben Spielerdebütanten gegen die SG aus Landsberg/Elster souverän, hatte jedoch gegen die Hausherren aus dem Harz zunächst seine liebe Not ins gewohnte Biberspiel zu finden.

Zurück zum Anfang: Stolz präsentierte sich der 10 Mann Biber-Squad im neuen Trikotgewand. Wollte man sich in Quedlinburg nicht lumpen lassen, die neuen Biberfarben zu präsentieren und gegen die Nachbarn aus dem Saalekreis zu zeigen, wer seit dem Testspiel (zur Erinnerung: 6-8 Niederlage in Landsberg zu Saisonstart) ordentlich dazu gelernt hatte.

Neulinge im Biberteam fand man in mehr als der Hälfte der Mannschaft. Aus dem U13 Team fanden Moritz Fuchs, der in dieser Saison den Stammtorwart gibt, Ben Ole Bornhake als Ersatzgoalie, sowie Jakob Agit den Weg in den Harz. Auch neu dabei sind die beiden transferierten Spieler aus Großörner: Fabian Lauch und Max Fallei. Die erfahrenen U15 Spieler aus der vergangenen Saison sollten Silas Rissel, Corvin Schumann und Fynn Retzlaw sein. Artur Kempe und Tim Alscher gaben ihr Debüt im U15 Dress, da sie altersbedingt nicht mehr in der Alterskategorie U13 spielen dürfen.

Zum Spiel Nr.I: Gegen die SG legte man wie die Feuerwehr los. Zwei mal hintereinander ließ es Fabian Lauch im Gehäuse des Gegners krachen und sorgte für die fortwährende Führung im Spiel. Dass Fabi heute “on fire” war, war jedem Zuschauer spätestens nach seinem fünften Tor zum 5:3 klar. Zweimal von Max und einmal von Jakob bedient, bahnte sich eine Ein-Mann-Show an. Der Gegner lud heute aber auch zum Schießen ein und konnte so dem branntgefährlichen “Lauch-Sturmlauf” keinen Abriss tun. 16 Minuten dauerte es, ehe sich Max entschied, dass heute auch jemand anderes aus dem Biberteam treffen dürfe. In Hälfte zwei trafen dann zunächst Artur Kempe und Corvin Schumann, ehe Fabi noch dreimal nachlegte. Ben Ole durfte seine ersten Spielminuten in der U15 Regionalliga sammeln und überzeugte gleich mit schönen Paraden das Trainerduo. Das “i-Tüpfelchen” setzte aber Silas zum 12:4 Endstand auf.
Zum Spiel Nr.II: Denkbar schlecht startete man gegen motivierte Hausherren. Das Team aus dem Harz machte aus allen Biberfehlern Tore und führte nach der siebten Minuten und einem Penalty schon 1:3. Jetzt war es an der Zeit umzustellen, Silas bekam seine Chance im Block mit Fabi und Max. Diese Kombination sollte in der restlichen Spielzeit vor der ersten Spielunterbrechung für die Führung zum 4:3 sorgen. In der Pause festigte man das Grundgerüst und erinnerte an das Tempospiel aus dem ersten Match. Kontinuierlich und mit selbstbewusstem Auftreten kam nicht nur die Wende in der Spielgeschwindigkeit, sondern auch in der Effizienz. Zwar scheiterten die Biber auch oft an sich selber, konnten währenddessen aber ihre Führung ausbauen. Mit dem Spieler der Partie (Silas Rissel) und seinem Tor zum 12:6, ging auch dieses Spiel verdient an die Biber.
Freudig nimmt das Biberteam die Punkte mit in die Heimat und bedankt sich bei allen Fans und Eltern für die großartige Unterstützung in der Bodelandhalle. Am 11.11. soll die Siegesserie in Landsberg weitergehen. Vorher gibt es noch einige Schwerpunkte, die im Training unbedingt behandelt werden müssen.
U15 USV Halle Saalebiber: [T] Moritz Fuchs (0 Tore / 1 Vorlage), [T] Ben Ole Bornhake (0 / 0) – [C] Corvin Schumann (2 Tore / 1 Vorlagen), Fabian Lauch (12 / 3), Silas Rissel (5 / 3), Max Fallei (2 / 4), Jakob Agit (1 / 3), Artur Kempe (1 / 1), Fynn Retzlaw (0 / 0), Tim Alscher (0 / 0)

Negativserie setzt sich fort

Am Sonntag (15.10.17) früh morgens fuhr eine kleine Auswahl der Biberetten nach Wernigerode. Nach den letzten beiden Spieltagen mit den mehrheitlich verehrenden Ergebnissen und nur zu fünft! plus Lucia Jakob im Tor, hatte man auch an diesem Tag eher niedrig gesteckte Ziele. Schadenminimierung sollte es sein und vielleicht ein Zähler auf der Seite der Saalestädterinnen.

Im ersten Spiel, gegen Wernigerode, wurde das Ziel klar verfehlt – 0:17 standen nach zwei gespielten Halbzeiten auf der Anzeigetafel. Nach zwei Spielen Pause ging es dann in die Partie gegen den MFBC Leipzig. Ging man zwar mit 2:20 aus dem Spiel, konnte man doch erkennen, dass das Potential noch nicht ausgeschöpft ist und man mit mehr Manpower und somit ohne den hohen Kräfteverlust dem Gegner hätte mehr Einhalt bieten können. Zumindest mit den 2 Toren zauberten Luisa Stöcker und Johanna Zenker den Biberetten ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit: Was soll sich innerhalb 1 Woche (ohne Training!) und mit so einer geringen Teilnahme seitens der Spielerinnen geändert haben?! Es heißt also weiter – Einstellung überprüfen, neue Motivation schöpfen, die Ernsthaftigkeit erkennen und dann Training Training Training! (MT)

Gold bei den Offenen Sportspielen des Special Olympics Sachsen-Anhalt e.V.

Seit Anfang des Jahres läuft ein, eigens durch die Saalebiber ins Leben gerufene Projekt zur Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in den Floorballsport. Ziel ist der Aufbau eines Floorballstützpunktes, um einen regelmäßigen Trainingsbetrieb für die floorballbegeisterten Jugendlichen zu schaffen. Mit der Schule des Lebens “Helen Keller” und ihrem sportbegeisterten Schulleiter Ulf Karge fand man hierfür einen idealen Partner, mit dessen Hilfe man eine Trainingshalle für die Sportler organisieren konnte. Auch die Bereitstellung eines Büros am Stützpunkt für Trainer Marco Gipser, wodurch eine ideale Betreuung der Sportler gewährleistet wird, wurde durch Herrn Karge ermöglicht. Gemeinsam konnte man sich neue Schläger, Bälle, Torhüterausrüstungen und Floorballtore zulegen, um ideale Trainingsbedingungen für die Jugendlichen zu schaffen. Mit 23 aktiven Floorballern im Alter von 11-18 Jahren ist diese Trainingsgruppe bereits sehr gut besucht. Als weitere Ziele dieses Projektes, will man den jungen Floorballern die Teilnahme am regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie Turnieren ermöglichen.

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Ohne Fleiß kein Preis

… mussten die Biberetten erneut schmerzlich feststellen. Zum zweiten Spieltag der Regionalliga KF Damen in Heidenau am 8.10.17 trafen unsere Damen erneut auf die Floorballerinnen aus Berlin und auf das Team der Gastgeberinnen. Mit den beiden aushelfenden Spielerinnen und gleichzeitig Debütantinnen in der RL Damen KF Andrea Fuchs und Simone Rissel sowie Rückkehrerin Nina Schwanke holte man sich erneut Unterstützung von „außerhalb“ um personell am Spieltag teilnehmen zu können. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz! Doch die Spielergebnisse lassen es vermuten – es gibt noch viel Arbeit. Hatte man gegen Berlin ein 0:18 auf der Anzeigetafel zu stehen, verhieß auch das zweite Spiel nicht besser zu werden. Man ging mit Heidenau nach einem sehr fairen Spiel mit einem 1:20 auseinander. Somit war das Team aus Halle an diesem Tag das Team was von außen dem Floorballsport zusehen musste. Mit knirschenden Zähnen und der Erkenntnis, dass man nur mit kontinuierlichem Training und einem konstanten Team voran kommen kann, traten die Biberetten die Heimreise an. So muss also für die nächste Zeit Fleiß innerhalb eines hoch frequentierten Trainings anstehen. Dann kommt man auch dem „Preis“ wieder näher. (MT)