Negativserie setzt sich fort

Am Sonntag (15.10.17) früh morgens fuhr eine kleine Auswahl der Biberetten nach Wernigerode. Nach den letzten beiden Spieltagen mit den mehrheitlich verehrenden Ergebnissen und nur zu fünft! plus Lucia Jakob im Tor, hatte man auch an diesem Tag eher niedrig gesteckte Ziele. Schadenminimierung sollte es sein und vielleicht ein Zähler auf der Seite der Saalestädterinnen.

Im ersten Spiel, gegen Wernigerode, wurde das Ziel klar verfehlt – 0:17 standen nach zwei gespielten Halbzeiten auf der Anzeigetafel. Nach zwei Spielen Pause ging es dann in die Partie gegen den MFBC Leipzig. Ging man zwar mit 2:20 aus dem Spiel, konnte man doch erkennen, dass das Potential noch nicht ausgeschöpft ist und man mit mehr Manpower und somit ohne den hohen Kräfteverlust dem Gegner hätte mehr Einhalt bieten können. Zumindest mit den 2 Toren zauberten Luisa Stöcker und Johanna Zenker den Biberetten ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit: Was soll sich innerhalb 1 Woche (ohne Training!) und mit so einer geringen Teilnahme seitens der Spielerinnen geändert haben?! Es heißt also weiter – Einstellung überprüfen, neue Motivation schöpfen, die Ernsthaftigkeit erkennen und dann Training Training Training! (MT)

Gold bei den Offenen Sportspielen des Special Olympics Sachsen-Anhalt e.V.

Seit Anfang des Jahres läuft ein, eigens durch die Saalebiber ins Leben gerufene Projekt zur Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in den Floorballsport. Ziel ist der Aufbau eines Floorballstützpunktes, um einen regelmäßigen Trainingsbetrieb für die floorballbegeisterten Jugendlichen zu schaffen. Mit der Schule des Lebens „Helen Keller“ und ihrem sportbegeisterten Schulleiter Ulf Karge fand man hierfür einen idealen Partner, mit dessen Hilfe man eine Trainingshalle für die Sportler organisieren konnte. Auch die Bereitstellung eines Büros am Stützpunkt für Trainer Marco Gipser, wodurch eine ideale Betreuung der Sportler gewährleistet wird, wurde durch Herrn Karge ermöglicht. Gemeinsam konnte man sich neue Schläger, Bälle, Torhüterausrüstungen und Floorballtore zulegen, um ideale Trainingsbedingungen für die Jugendlichen zu schaffen. Mit 23 aktiven Floorballern im Alter von 11-18 Jahren ist diese Trainingsgruppe bereits sehr gut besucht. Als weitere Ziele dieses Projektes, will man den jungen Floorballern die Teilnahme am regulären Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie Turnieren ermöglichen.

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Ohne Fleiß kein Preis

… mussten die Biberetten erneut schmerzlich feststellen. Zum zweiten Spieltag der Regionalliga KF Damen in Heidenau am 8.10.17 trafen unsere Damen erneut auf die Floorballerinnen aus Berlin und auf das Team der Gastgeberinnen. Mit den beiden aushelfenden Spielerinnen und gleichzeitig Debütantinnen in der RL Damen KF Andrea Fuchs und Simone Rissel sowie Rückkehrerin Nina Schwanke holte man sich erneut Unterstützung von „außerhalb“ um personell am Spieltag teilnehmen zu können. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz! Doch die Spielergebnisse lassen es vermuten – es gibt noch viel Arbeit. Hatte man gegen Berlin ein 0:18 auf der Anzeigetafel zu stehen, verhieß auch das zweite Spiel nicht besser zu werden. Man ging mit Heidenau nach einem sehr fairen Spiel mit einem 1:20 auseinander. Somit war das Team aus Halle an diesem Tag das Team was von außen dem Floorballsport zusehen musste. Mit knirschenden Zähnen und der Erkenntnis, dass man nur mit kontinuierlichem Training und einem konstanten Team voran kommen kann, traten die Biberetten die Heimreise an. So muss also für die nächste Zeit Fleiß innerhalb eines hoch frequentierten Trainings anstehen. Dann kommt man auch dem „Preis“ wieder näher. (MT)

Biberetten in die Saison gestartet

Am Samstag ging für die Floorball-Damen des USV-Halle die Saison los und es hieß „wir fahren nach Berlin“. Auf dem Plan standen ein Spiel gegen Gastgeber Berlin und ein Spiel gegen die Ligarückkehrer aus Jena. Mit dezimiertem Kader und wenig Trainingseinheiten machte man sich keine Illusion und ging ohne spezielle Erwartungen in das erste Spiel. So war das Team mit einem 0:5 Halbzeitstand mehr als zufrieden. Doch leider schrammten die Damen am Ziel, einstellig zu verlieren, deutlich vorbei und mussten sich nach 40 gespielten Minuten mit 0:21 geschlagen geben. Nach einem Spiel Pause und mit etwas Verunsicherung starteten sie dann ins Spiel gegen Jena. Niedrig gestecktes Ziel war es, ein Tor (oder zwei) zu schießen, welches Lea Sucker schon in Minute zwei erfüllte. Nach knapp 4:30 führten die Saalestädterinnen sogar 2:1. Im Verlauf des Spiels konnten Lea, mit noch einem Tor, und Saskia Hahnel mit zwei Treffern zur absolut fantastischen Stimmung beitragen. Letztlich mussten sich die Biberetten 4:5 gegen Jena geschlagen geben, doch die Stimmung war überragend – es fühlte sich fast wie ein kleiner Sieg bzw. ein Comeback nach dem ersten Spiel an. Im Fazit des Spieltages heißt es für die Damen: Lea Sucker, Yara Leimer, Luisa Stöckel (alle drei aus Großörner) und Sabrina Gräfe hatten einen guten Einstand der sich super anfühlte und Julia Peisker gab ihr Debüt als Schiedsrichter. Die Hallenser Biberetten danken den Damen aus Berlin und Jena für zwei lehrreiche, faire Spiele die sehr viel Spaß machten. (MT)