Wer sind die wahren Biber im Land?

ENDlich geht es wieder LOS

Saisonbeginn:

Am morgigen Samstag (18.09.) ist es soweit. Die Saalebiber starten in die neue Saison. Etwas unwirklich ist es schon das nun wieder Pflichtspiele auf dem Programm stehen. Schließlich liegt das bisher letzte bereits fast elf Monate zurück. Umso größer ist bei allen Beteiligten die Vorfreude auf die Spielzeit 21/22 welche dann hoffentlich auch sportlich beendet werden kann.

Für die Biber beginnt die Rückkehr in den Wettkampfalltag mit der 1. Runde im Pokal. Das Los führt die Mannschaft dafür nach Oberbayern zu den Lumberjacks Rohrdorf. Da es für beide Teams das erste Saisonspiel ist, kann über die Form und Verfassung der Kontrahenten nur spekuliert werden. Den Hallensern wird auf Grund ihrer Höherklassigkeit aber eine leichte Favoritenrolle zuteilwerden.

Gegner:

Die Lumberjacks Rohrdorf sind in der Regionalliga Süd, Staffel Bayern aktiv. Dort konnten sie in der vorangegangenen abgebrochenen Saison nur ein Spiel bestreiten. Dieses wurde mit 11:0 gegen die 2. Mannschaft vom FC Stern München gewonnen. Zudem bestritten sie zwei Partien im letztjährigen Pokalwettbewerb bevor auch dieser vorzeitig beendet werden musste. Zunächst konnten sie sich dabei seinerzeit gegen die Floorball Lions Calw mit 7:5 durchsetzen. Anschließend war man dann ausgerechnet gegen die Zweitvertretung der Saalebiber mit 9:1 erfolgreich. Daraufhin bezeichneten sie sich (wenn auch mit einem Augenzwinkern) als die wahren Biber. Somit bietet sich den Hallensern nun also die Gelegenheit zur Revanche.

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Back in black

Rückblick:

Knapp elf Monate sind mittlerweile seit dem letzten Pflichtspiel der Saalebiber vergangen. Mit einem 8:4 Auswärtserfolg kehrte man Ende Oktober 2020 vom Derby aus Dessau zurück. Das ein floorballfreier Winter bevorstehen könnte, war zu diesem Zeitpunkt bereits zu erahnen. Dass es jedoch zum vorzeitigen Saisonabbruch und damit verbunden zu einer mehrmonatigen Wettkampfpause kommen würde, war seinerzeit allerdings allenfalls befürchtet wurden.

So gesehen hat es die Saison 20/21 (so gut wie) nicht gegeben. Die Corona Pandemie hat in diesem Zusammenhang also nicht nur dafür gesorgt, dass der spielerische Vergleich mit anderen Teams ausbleiben musste. Vielmehr konnte dem Floorballsport über ein halbes Jahr gar nicht nachgegangen werden. Erst im Juni diesen Jahres konnte mehr oder weniger wieder mit einem einigermaßen geregelten Trainingsbetrieb begonnen werden.

In der Folge wurde hart daran gearbeitet bestmöglich auf die neue Spielzeit vorbereitet zu sein. In der Hoffnung diese könne sowohl planmäßig beginnen als auch ordnungsgemäß durchgeführt werden. Nun da der Start der Saison 21/22 unmittelbar bevorsteht, wollen wir an dieser Stelle einen Ausblick darauf wagen.

Veränderungen:

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AOK Vereinswochenende in Osterburg

Bereits im vergangenen Jahr gewannen die USV Halle Saalebiber ein Vereinswochenende in der Landessportschule Osterburg. Aufgrund der neuen Verordnungen konnte dieses nun endlich am Wochenende des 23.07.2021 bis 25.07.2021 stattfinden.

Vor Ort standen Übungsleiter Marco Gipser 21 Spieler aus der Jugend, sowie erfahrene Recken der 1. und 2. Mannschaft zur Verfügung. Nachdem man am Freitagnachmittag anreiste, wurden auch gleich nach dem Abendessen die Schläger gekreuzt und sich in 3 x 20 Minuten intensivem Floorball duelliert. Der Schwerpunkt wurde hier auf vorher abgestimmte Defensivsysteme gelegt und sollte von allen Spielern verinnerlicht werden. Der Samstagmorgen begann mit einer lockeren Laufeinheit, um in den Tag zu starten. Nach dem Frühstück ging es für die Teams des vorherigen Abends jeweils zum Schusstraining und zur Spielauswertung mit Videoanalyse. Nach der Hälfte der Zeit wurde gewechselt. Es folgte eine kurze Mittagspause und nun die gemeinsame Auswertung mit regem Austausch. Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen ging es nun in die nächste Trainingseinheit, bei der es vor allem darum ging, das neu Gelernte in die Tat umzusetzen. Der kräftezehrende Tag wurde nach dem Abendessen mit einer Runde Beach Volleyball abgerundet und ist anschließend in geselliger Runde ausgeklungen. Am Sonntag ging es wieder bei Zeiten zum Frühsport und bevor man die Heimreise antrat, folgte eine weitere Trainingseinheit mit einem Kleinfeld Turnier.

Das Vereinswochenende hat sich für uns in allen Belangen gelohnt und hat die Spieler noch enger zusammengeschweißt. Auch wenn das Trainingspensum hoch war, blieb der Spaß nicht auf der Strecke und etwas Ferienlageratmosphäre lag dann doch schon in der Luft. Einen Wermutstropfen gab es leider dennoch. Unser Nachwuchs Goalie Tim Alscher zog sich gleich mehrere Fingerbrüche zu. Trotz dieser schmerzhaften Verletzung setzte er alles daran, weitermachen zu können, musste jedoch am letzten Tag pausieren. Wir wünschen auf diesem Weg gute Besserung und eine zügige Genesung.

Da unter den Beteiligten bereits Interesse bekundet wurde, werden wir versuchen, im nächsten Jahr eine erneute, jedoch längere Auflage des Trainingslagers stattfinden zu lassen. Abschließend möchten wir uns bei den Mitarbeitern der Landessportschule für den reibungslosen Ablauf bedanken und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Biber hüpfen hoch hinaus und versetzen Türme

Die U17 hat es gepackt. Konnte man sich zum Training nur noch per Videokonferenz sehen, erledigte man dennoch fleißig Trainingsziele. Als Ziel wurde ausgerufen, bis Weihnachten symbolisch einmal auf den Mount Everest zu springen. Nun hatte man so viele Burpees (1 Burpee = 1 Meter) innerhalb der Mannschaft geschafft, dass man sowohl den Sprung hinauf als auch hinab schaffte. Mit insgesamt über 18.000 hochgesprungenen Metern setzte die U17 eine Marke und ist damit die erste Floorballmannschaft, die den symbolischen Aufstieg, auf den höchsten Berg der Welt, ohne externe Sauerstoffversorgung geschafft hat.

Doch damit nicht genug, erledigte man mit zusätzlich absolvierten Liegestützen (1 Liegestütz = Durchschnittsgewicht eines Spielers) noch eine weitere Herausforderung und drückte mit den gesammelten Stemmleistungen durch die Liegestütze das Gewicht des Roten Turms metaphorisch in die Luft. Die erreichte Gesamtstemmleistung der Mannschaft lag bei über 3000 Tonnen. Eine wahnsinnige Mannschaftsleistung neben dem Feld. Wenn ihr beim nächsten Umzug also Verstärkung braucht, wir versetzen auch Türme!

Natürlich keine Challenge ohne Einsatz, das Trainerteam wettete dagegen und verlor haushoch, deshalb auch ein “elefantastisch” hoher Wetteinsatz.